Kromski Sonata – Spinnrad Review

Diese Woche möchte ich euch das Kromski Sonata vorstellen. Das Reiserad von Kromski ist ein günstiges Rad sowohl für Anfänger als auf für Fortgeschrittene. Alle Informationen zum Rad findet ihr sowohl auf der Internetseite von Kromski, wie auch im Onlineshop „Das Wollschaf“, wo ich auch mein Sonata gekauft habe.

Hier nur ein paar Eckdaten:
Erhätlich in unlackiert, klar lackiert und Walnuss- oder Mahagoni gebeizt
Gewicht ca. 5 kg
Einfädiger Antrieb mit Spulenbremse
Doppeltritt
3 Übersetzungen: 6,5:1, 12:1, 14:1
Geliefert wird das Rad mit 3 Spulen und integrierter LazyKate

Ich würde mich über weitere Erfahrungsberichte zum Sonata freuen. Oder habt ihr noch weitere Fragen zu diesem Spinnrad? Dann schreibt einen Kommentar.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und grüße euch alle ganz herzlich
eure Chanti

20 Kommentare

  1. Hallo Chanti, du berichtest davon, dass das Sonata etwas schwer zu treten ist. Versuch doch mal die Flügelhalterung etwas nach links oder rechts zu verdrehen. Ich habe gemerkt, dass es bei meinem Sonata dann erheblich leichter ging.

    Gruß
    Martina

  2. Irgendwie finde ich das mit dem schwer Treten komisch. Ich habe selber ein Sonata und das läuft immer superleicht. Meine Freundin hat für die Anfängerkurse mehrere und die laufen auch alle sehr leicht und sind nicht schwer zu treten. Ich habe noch andere Räder hier (Majacraft Aura, Ashford Traveller, Kromski Symphonie) und das Sonata tritt sich keineswegs schwerer als die andern.Das treten ist jedoch bei allen Rädern etwas unterschiedlich, was ja auch mit dem Trittwinkel zusammenhängt und vielleicht nicht von jeder Person gleich angenehm empfunden wird.

    LG Mirjam

    PS: Mir ist eben in den Sinn gekommen, dass wir einmal an einem Spinntreffen jemanden da hatten, deren Sonata auch sehr schwer zu treten war. Nachdem sie auf meinem gesponnen hatte, war sie auch Überzeugt, dass ihr Rad nicht in Ordnung ist und hat es reklamiert. Wenn ich mich recht errinnere, hat sie (leichtgängigen) Ersatz bekommen.

    • LIebe Miriam, danke für dein Feedback. Ich glaube da spielt tatsächlich eine Menge persönliches Empfinden eine Rolle. Das Treten ist bei jedem Rad unterschiedlich, da gebe ich dir Recht – vielleicht bin ich auch etwas empflindlich in den Beinen? Ich freue mich auf jeden Fall, dass es so viele begeisterte Sonata-Nutzer gibt!
      LG
      Chanti

  3. christineM.

    Ich liebe mein Luzifer. Das Sonata ist geradlinig, geduldig und überhaupt nicht zickig. Nur das Holz ist für gewisse Schrauben zu weich. Aber auch das kann ich beheben. Mein Mephisto (Ashfort Traveler) ist mir manchmal zu etepetete und zu leicht.
    Liebe Spinngrüsse
    christineM

    • Liebe Christine,

      vielen Dank für deine Meinung. Die Namen für deine Spinnräder sind klasse! Interessant finde ich wie du das Traveler im Verhältnis zum Sonata empfindest, das kann ich gut nachvollziehen. jeder findet eben doch ihr/sein Lieblingsrad!

      LG
      Chanti

  4. Hallo!
    Ich habe mich gefragt wieviel Fassungsvermögen die einzelnen Spulen haben? Ich hätte nämlich gerne ein Spinnrad, dessen Spulen viel fassen können. Trotzdem sollte es bezahlbar sein. 🙂 Hast du da sonst einen Tipp?
    Liebe Grüße!

    • Liebe Geelke,

      es hängt natürlich von der Dicke des Garns ab, wie viel letztendlich auf die Spule passt. Aber bei einem durchschnittlich dünn gesponnenes Garn passen ca. 100 gr. drauf. Für viele Räder gibt es ja auch Jumbo-Spulen, die richtig viel fassen. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob es die für das Sonata auch gibt. Das müsste ich mal nachschauen. Für die meisten Ashford-Räder gibt es aber meiner Meinung nach Jumbo-Spulen und bei Louet gibt es die auch.

      LG
      Chanti

      • Hallo Chanti, für das Sonata gibt es einen Jumboflyer. Die Spule dafür fasst ca. 240g.

        LG Martina

  5. Liebe Chanti,

    Leider finde ich nirgendwo sonst eine Antwort auf mein Problem, deshalb versuche ich es mal hier. Also: Ich bin noch relative Anfängerin und habe mein Sonata seit einem Jahr. Beim Spinnen habe ich keine Probleme; es lässt sich problemlos und relativ leicht treten. ABER: Beim Verzwirnen baut sich nach ca. zehn Sekunden Laufzeit allmählich ein derartiger Widerstand zwischen Spule und Flügelachse auf, dass ich gezwungen bin zu unterbrechen. Dann muss ich per Hand der Spule einen Schubs geben, wobei sich die Blockade spürbar löst. Dann geht es wieder ein paar Sekunden ganz leicht, bevor die Geschichte wieder von vorn losgeht. Das ist doch nicht normal sein, oder?
    Habe ich vielleicht die Spannung von Treibriemen und Flügelbremse nicht richtig fürs Verzwirnen eingestellt? Aber auch da habe ich schon alles mögliche ausprobiert, ohne Ergebnis.
    Beim Verzwirnen tritt es sich ja grundsätzlich schwerer, aber das hier ist wirklich kein Zustand, ich kann mich gar nicht auf die Wolle konzentrieren. Dabei ist das Rad gut gewartet und geölt, ich kann absolut keine mechanische Ursache für das Phänomen erkennen.
    Übrigens habe ich das Problem auch, wenn ich den Flügel austausche. Es tritt sowohl mit dem normalen Spinnflügel als auch mit dem (fast neuen) Jumbo-Flyer auf.
    Ich hoffe, es findet sich jemand, der das Problem kennt und mir eine Lösung nennen kann, denn das verdirbt mir so langsam wirklich den Spaß…

    Ansonsten nutze ich die Gelegenheit, mich mal herzlich bei dir zu bedanken, ich habe nur dank dir noch das Spinnen gelernt (war ein Mädchen-Traum von mir) und bin eine treue Blog-Leserin.

    Liebe Grüße
    Lisa

    • Liebe Lisa,

      vielen Dank für die ausführliche Beschreibung seines Problems. Das macht es immer etwas einfacher.
      Manchmal kann es sein, dass sich das Garn um einen Haken wickelt oder wenn es zu dick oder zu stark gekräuselt ist, daran hängen bleibt. Könnte es das sein? Ich hab das Problem tatsächlich noch nie selbst erlebt.
      Das Sonata ist ja spulengebremst.
      Was du mal ausprobieren könntest (ist nicht ganz einfach) ist die Bremse unzudrehen, so dass der Faden einmal um die Spule herum läuft (von unten nach oben) und die Feder auf der rechten Seite liegt.
      Ich versuche gleich mal ein Foto zu machen….
      Selten, ganz selten, kann die Bremse (bei allen Rädern) Schwierigkeiten machen, weil beim Zwirnen im Prinzip gegen die Feder gedreht wird, was ja eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Den meisten Spinnern fällt das nicht auf, aber wer weiß. Vielleicht liegen deine Schwierigkeiten daran.

      • Das ist ein interessanter Punkt, der mir gar nicht aufgefallen ist. Natürlich, das könnte die Lösung sein. Du meinst, einfach die Feder auf die andere Seite bringen und die Schnur andersherum laufen lassen? Mal sehen, ob ich das hinkriege. (Falls du wirklich ein Foto dazu hast, wäre ich dankbar.) Ich werde bei der nächsten Gelegenheit Bericht erstatten.
        Lieben Dank und einen schönen Abend

        • Hallo Lisa,

          beim Sonata ist ja der Einzugshaken unterhalb der Spule gelagert. Mir ist es schon passiert, dass er sich unbemerkt nach oben gedreht und dabei den Faden gefangen oder den Flügel blockiert hat. Vielleicht ist das bei dir auch der Fall?

          LG Martina

          • Hallo Martina,
            Danke für den Tipp, Ja, das ist mir auch schon passiert bei anderen Gelegenheiten. Ehrlich gesagt hatte ich auch gehofft, dass nur so eine banale Sache dahinterstecken würde. Aber leider ist das in diesem Fall nicht der Grund des Problems.

            LG Lisa

          • Schade, das wäre ja auch zu einfach gewesen. Ich wünsch dir viel Glück bei der Fehlersuche weil sowas ja auch ohne Ende nervt.

          • Hallo Chanti, hier ein Auszug aus der Webseite der Handspinngilde zu spulengebremsten Rädern:

            „Führung des Bremsfadens – Spiralfedern im Bremssystem

            Ist nur eine Feder vorhanden, sitzt diese von vorne gesehen auf der linken Seite, weil man davon ausgeht, dass das Spinnrad in den meisten Fällen im Uhrzeigersinn betrieben wird.
            Um das Spinnrad auch ohne Probleme links herum betreiben zu können – z.B. zum Zwirnen oder um linksherum gedrehtes Garn herzustellen – sollte man diese Spinnräder auch mit einer zweiten Feder ausrüsten oder müsste jedes Mal den Platz der vorhandenen einzelnen Feder wechseln.“

            Es spricht also alles für deine Theorie und ich werde das natürlich so bald als möglich ausprobieren. Allerdings kann das ein bisschen dauern – muss erst mal was anspinnen, bevor ich wieder verzwirnen kann, und ich arbeite Vollzeit mit drei Kindern…

            Auf jeden Fall werde ich zu gegebener Zeit ein Feedback geben.

            Nochmals ganz liebe Grüsse
            Lisa

          • Liebe Lisa, danke für den Auszug. Ich wusste nicht, dass die handspinngilde auch dazu was auf ihrer Internetseite stehen hat. Ist ja klasse!
            Kann natürlich auch sein, dass der Grund ein anderer ist, aber das würde mich schon interessieren. Deshalb freue ich mich natürlich über ein Feedback von dir 🙂
            Ganz liebe Grüße
            Chanti

  6. Liebe Chanti, liebe Martina und wen es noch interessiert,

    Früher als gedacht kommt hier mein Feedback zum Verzwirn-Problem – ich habe am Freitag abend tatsächlich noch zwei Knäuel Singles von der Handspindel gefunden und konnte das Verzwirnen mit seitenverkehrter Spulenbremse gleich ausprobieren.

    Kurz: Dein Tipp war ein Volltreffer, Chanti!. Ich hatte es ja kaum zu hoffen gewagt und konnte es kaum glauben, aber das Rad drehte sich so leicht, dass ich mir sogar einbildete, es gehe leichter als beim Spinnen im Uhrzeigersinn.
    Und ich musste auch bei fast voller Spule nicht stärker treten.

    Liebe Chanti, ich danke dir nochmals von Herzen für deinen professionellen Rat!
    Merkwürdig nur, dass das Internet zu diesem Problem fast nichts hergibt. Die Instruktionen der Firma Kromski lassen ohnehin sehr zu wünschen übrig, auch was die Übersetzung ins Englische angeht…

    Tja, nun hoffe ich, dass mein Problem damit wirklich dauerhaft gelöst ist und wünsche euch allen eine schöne Woche und dir, Chanti, gute Besserung!

    LG, Lisa

    • Hallo Lisa,

      das freut mich ja zu hören, dass alles glatt läuft. Mich nervt das nämlich auch, wenn solche Sachen nicht richtig funktionieren und ich nicht rausfinden kann woran es liegt. Wünsche also viel Spaß bei der weiteren Spinnerei 🙂

      LG Martina

    • Liebe Lisa,

      das freut mich aber sehr! Wie cool, dass es geklappt hat. Schön, dass ich dir helfen konnte und weiterhin viel Spaß beim spinnen UND verzwirnen 😉
      Liebe Grüße
      Chanti

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