Schlagwort: garn

Minikurs: Drall verstehen und anwenden

Drall ist ein grundlegendes Thema im Handwerk des Handspinnens und auch eines das viele HandspinnerInnen immer wieder beschäftigt. Zu viel Drall, zu wenig Drall, ausgeglichener Drall… Es gibt zu viel zu erkunden und zu lernen. Ich habe versucht euch die wichtigsten Punkte in einem Videokurs zusammen zu stellen und damit eine ganze Reihe von Fragen zu beantworten.

Damit ihr euch besser zurecht findet und vielleicht direkt nach bestimmten Themen suchen könnt, gibt es hier ein Inhaltsverzeichnis zum Video:

01:02 WAS IST DRALL?

02:04 WIEVIEL DRALL WOFÜR?
02:59 nach Gefühl
03:23 Zwirn oder Single
05:08 Garneigenschaften
06:45 Fadenstärke
08:49 Fasern
09:54 Zwirndrall

11:38 DRALL BEEINFLUSSEN
12:06 Auszug mit dem Spinnrad
14:26 Auszug mit der Spindel
17:05 Drallproduktion Spindel
19:04 Drallproduktion Spinnrad
24:22 Z-Drall und S-Drall

28:07 DRALL MESSEN
28:31 Drallwinkel
31:02 TPI
34:57 Tritte ausrechen (TPI)

Habt viel Freude bei all euren Spinnereien und seid herzlich gegrüßt
eure Chanti

Minikurs: Weben mit dem Schulwebrahmen

Diese Woche gibt es einen Minikurs über Schulwebrahmen. Ich habe mich entschlossen dieses Video etwas ausführlicher zu halten und euch einen wirklichen Einblick in die Arbeit mit dem Schulwebrahmen zu geben.
Es hat riesigen Spaß gemacht dieses Video für euch zu drehen! Hoffentlich könnt ihr ein paar interessante Infos für euch mitnehmen und wenn ihr selbst eure Schulwebrahmen ausprobiert, freue ich mich natürlich immer über Bilder.

Hier noch ein paar Links zu erwähnten Themen:
Schiffchen wickeln: https://youtu.be/EZ_LXCvQPJY (ab 1:20)
Garn und Gatterkamm: https://youtu.be/XGhQvGHYQec
Kanten vernähen: https://youtu.be/e43QNA_iec0

In der nächsten Woche werden meine Patrons, die einen Super-Helden-Status oder höher haben, nächste Woche noch ein Info-PDF mit zusätzlichen Infos zu den verwendeten Garnen, den Verhältnis des Gewebes und dem Schulwebrahmen an sich erhalten. Wenn ihr euch dafür interessiert, schaut doch mal auf meiner Patreon-Seite nach: http://patreon.com/chantimanou

Habt ein wunderbares Wochenende und seid ganz herzlich gegrüßt,
Chanti

Zählfaden beim Haspeln (Lauflänge messen)

Während des Haspelns zu zählen, um später die Lauflänge des Garns bestimmen zu können, ist manchmal anstrengend. Ich zeige euch einen Tipp, der mein Leben sehr viel einfacher gemacht hat.

Vielen herzlichen Dank für das großartige Feedback zum Start meiner Patreon-Kampagne. Ich bin total überwältigt wie viele Zuschauer schon zu Unterstützern geworden sind und mir dabei helfen weiterhin kostenlose Videos zu machen und viele neue wollige Techniken, Ideen und Tipps mit euch zu teilen. Jede noch so kleine Spende hilft! Und Unterstützer bekommen nicht nur ein paar nette Dankeschöns von mir, sondern können mir auch helfen zu entscheiden, welche Videos als nächstes erscheinen!
http://patreon.com/chantimanou

Und wieder geht ein Jahr zu Ende. Mit diesem Video verabschiede ich mich in die Weihnachtspause und wünsche euch allen frohe Festtage und einen wunderbaren Start ins neue Jahr. Und vor allem viel Zeit zum Spinnen 😉

Eure Chanti

8 Tipps für das Bliss von Woolmakers (und andere Spinnräder)

Diese Woche habe ich im Video 8 Spinnrad-Tipps für euch zusammen gestellt. In erster Linie geht es um das Bliss von Woolmakers, aber viele der Tipps sind durchaus auch auf viele Spinnräder übertragbar! Also schaut es euch doch an und seht, ob etwas für euch dabei ist.

Für all diejenigen, die Review zum Bliss noch nicht gesehen  haben, sich aber für das Rad interessieren, hier der Link: https://youtu.be/r_SWxgPnsZU

Habt ihr vielleicht noch andere Tipps und Tricks, die ihr anderen SpinnerInnen mit auf den Weg geben möchtet? Dann würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen!

Habt ein wunderbares Wochenende und seid herzlich gegrüßt
eure Chanti

Faserlexikon: Ile de France

Ich freue mich euch diese Woche die erste Folge des Faserlexikons zeigen zu können. In diesem Video geht es um eine Rasse namens Ile de France. Eine interessante Wollsorte, die mir einiges an Geduld abverlangt hat. Im Video zeige ich euch wie ich die Fasern verarbeitet, gesponnen und verwebt habe, was mir aufgefallen ist und wie ich die Faser beurteilen würde.

Kurzübersicht:

– Kreuzung aus englischem Leicester und Rambouillet
– sehr kurze Faser (ca. 1cm), weich
– lässt sich einfach mit Handkarden kardieren
– spinnen im langen Auszug (die Fasern sind zu kurz für den kurzen Auszug)
– braucht sehr viel Drall
– ungleichmäßig spinnen und beim Verzwirnen ausgleichen
– Garneigenschaften: elastisch, matt, weich (nicht superfein)
– Stricken: vor allem für Strukturmuster und auch für Farbmuster (Fäden haften gut aneinander)
– Weben: als Schußgarn geeignet, für Kettfäden ist das Garn nicht geeignet

Habt ihr schon mal Ile de France gesponnen?

Welche Erfahrungen habt ihr mit dieser Wollsorte gemacht? Wenn ihr einen anderen Eindruck von der Faser hattet, als ich, dann schreibt doch einen Kommentar. So können andere einen noch besseren Eindruck bekommen.

Das Faserlexikon wird in Zukunft in jeder zweiten Woche erscheinen. In den Wochen dazwischen wird es weitere Anleitungs-, Tipps- und Test-Videos geben.

Die nächste Rasse, die ich im Faserlexikon vorstellen werde ist das walliser Schwarznasenschaf.

Habt einen großartigen Start in die Woche und viel Spaß bei all euren Spinnereien
Chanti

Weben mit dem Webrahmen Teil 8: Fransen

Diese Woche geht es um eines meiner Lieblingsthemen im Bezug zum Weben: Fransen. Schon als Kind habe ich es geliebt mit Fransen an Schals zu spielen, sie zu flechten, zu knoten und einzudrehen. Meiner Meinung nach wird das Gestalten der Fransen oft ziemlich oft unterschätzt, obwohl man an dieser Stelle noch Mal eine Menge Möglichkeiten hat und sich kreativ auslassen kann.

Deshalb zeige ich euch im Video ein paar mehr und weniger aufwendige Techniken und Anregungen, die ihr kombinieren und abwandeln könnt. So dass ihr eure Schals so gestalten könnt, dass sie zu euch passen.

Habt ein wunderbares Wochenende und ganz viel Spaß bei euren kreativen Werkeleien bis nächste Woche
eure Chanti

Hier die Links zu allen anderen Teilen der Serie:
Teil 1: Garn und Gatterkamm
Teil 2: Kette und Schußgarn berechnen
Teil 3: Kette schären
Teil 4: Aufbäumen und Einfädeln
Teil 5: Weben
Teil 6: Kanten vernähen
Teil 7: Webstück waschen
Bonus: Fransen-Varianten

Weben mit dem Webrahmen Teil7: Abnehmen und Baden

Ein Webstück ist noch nicht ganz fertig, nur weil es fertig gewebt wurde. Zum Prozess des Webens gehört auch das Baden des Webstücks. Die Garne verändern sich nach dem Baden und so verändert sich auch das Webstück. Im Video möchte ich euch zeigen, wie ihr das Webstück vom Webrahmen abnehmen könnt, was beim Baden oder Waschen zu beachten ist und auch den Effekt des Baden anhand von ein paar Beispielen.

Im Video erwähne ich, dass ich meine Webstücke gerne in FibreRinse einweiche, um die Garne zu pflegen und ein wenig weicher zu machen. FibreRinse und andere Unicorn-Produkte findet ihr in meinem Shop. Wenn ihr sie Mal ausprobieren möchtet, empfehle ich das günstige Mini-Set.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Weben ist eine wunderbare Verwendungsart für handgesponnene Garne und ich werde euch bald noch einige zusätzliche Techniken und Tipps in Videos zeigen.

Nächste Woche gibt es aber erst noch eine Bonusepisode zu dieser Serie zum Thema Fransen!

Hier die Links zu allen anderen Teilen der Serie:
Teil 1: Garn und Gatterkamm
Teil 2: Kette und Schußgarn berechnen
Teil 3: Kette schären
Teil 4: Aufbäumen und Einfädeln
Teil 5: Weben
Teil 6: Kanten vernähen
Teil 7: Webstück waschen
Bonus: Fransen-Varianten

Weben mit dem Webrahmen Teil3: Kette schären

Nachdem nun das Garn bereit liegt, der Verbrauch ausgerechnet und im Prinzip alles vorbereitet ist, können wir die Kette für unser Projekt schären. Ich zeige euch im Video eine Schärmethode, bei der die Kette direkt am Webrahmen befestigt wird. Das gibt euch die Möglichkeit ohne Schärbrett oder andere Geräte zum Schären der Kette anzufangen.

Andere Webrahmen

Obwohl viele moderne Webrahmen sich in ihrem Aufbau ähneln, gibt es auch solche, die anders aussehen. Vor allem im Bereich des Kett- und Warenbaums. Wenn das bei eurem Rahmen der Fall ist, müsst ihr etwas basteln, um diese Methode anzuwenden oder aber das ganze einfach auf euren Rahmen anpassen. Habt ihr zum Beispiel einen Kircher-Webrahmen, dürftet ihr kleine Holzzinnen am Kettbaum sehen. Ihr könnt eine Holzleiste befestigen, um so zu arbeiten, wie ich es im Video zeige. Ihr könnt aber auch die Zinnen verwenden und das Kettgarn dort befestigen. Es kann in dem Fall allerdings sinnvoll sein, die Fäden auf den Zinnen regelmäßig abzusichern, zum Beispiel mit einem Haushaltsgummi, das über ein paar Zinnen gespannt wird.

Schulwebrahmen

Weil ich jetzt häufiger von euch danach gefragt wurde, werde ich nach dieser Serie über Webrahmen auch ein Video über Schulwebrahmen machen. Für manche von euch mag der Umgang damit einfach und schlicht sein, aber andere sind sich eventuelle doch unsicher und würden sich über eine kleine Anleitung freuen. Ich finde Schulwebrahmen super und sehe darin eine tolle Möglichkeit, um das Weben einfach mal auszuprobieren. Deshalb wird es dazu noch ein eigenes Video geben.

Andere Videos der Serie

Teil 1: Garn und Gatterkamm
Teil 2: Kette und Schußgarn berechnen
Teil 3: Kette schären
Teil 4: Aufbäumen und Einfädeln
Teil 5: Weben
Teil 6: Kanten vernähen
Teil 7: Webstück waschen
Bonus: Fransen-Varianten

Unterstütztes Spindeln

Schon ganz oft wurde ich gebeten ein Video über „supported spindles“ zu machen. Also über Spindeln, die im Gegensatz zu Fallspindeln, auf einem Teller oder in einer Schale laufen. Also unterstützte Spindeln.

Nun habe ich mich daran gemacht und es ist ein sehr intensives Video daraus geworden, finde ich! Ich erkläre  was es mit unterstützten Spindeln auf sich hat und was das Besondere am Spinnvorgang mit solchen Spindeln ist. Ihr seht worauf ihr achten solltet, wenn ihr es selbst ausprobieren möchtet und es gibt ganz viele Nahaufnahmen, die euch sicher bei den ersten Versuchen helfen werden.

Außerdem zeige ich wie man aus der Falte spinnt, eine Technik, die ich in einem anderen Video noch Mal genauer erklären werde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es vielen Schülern, die vorerst Schwierigkeiten mit unterstützten Spindeln hatten, mit dieser Methode um einiges leichter gefallen ist.

Viel Spaß!

Ein Kästchen-Cowl

Beim Wollfestival in Köln dieses Jahr hatte mein Sohn sich einen handgefärbten Kammzug ausgesucht und den Wunsch nach einem Schal daraus geäußert. Dieser ist jetzt fertig geworden.

Gefärbt wurden die Chubut-Fasern von Valentina Wollante in schönen Grün- und Blau- und Grautönen. Die Fasern waren wunderbar weich, sehr weich, butterweich!

Wollante-Kammzug2Mir war ziemlich schnell klar, dass ich aus den Fasern ein etwas dickeres Garn spinnen wollen würde, um den Kuschelfaktor zu erhöhen. Also hab ich mich ans Spinnrad gesetzt, die Bremse angezogen und die ganzen ca. 100 gr. Fasern zu einem dicken Faden versponnen.

20140901-Chubut-GarnVerzwirnt habe ich dann dreifach in der Navajotechnik. Das hat das ganze Garn natürlich noch dicker gemacht. Ich wollte aber auf jeden Fall ein rundes Garn, weil mir klar war, dass ich einen texturierten Schal mit Mustern oder Zöpfen stricken würde.

Ausserdem konnte ich so die Farben etwas ordentlicher voneinander getrennt halten. Der Kammzug hatte keine klaren Farbabschnitte, also waren die Farben im Faden ohnehin unregelmäßig. Aber im Garn wollte ich nicht noch mehr farbliche Unruhe  schaffen. Da das Garn so dick ist, hätte man die einzelnen Farben stärker gesehen und sie wären weniger ineinander verschwommen, wie das bei melierten dünnen Garnen schon mal der Fall sein kann.

20140911-Chubut-GarnDas fertige Garn hatte dann einen WPI von ca. 12 oder 14. Bei einer Lauflänge von nur 102m auf 110gr.

Auf der Suche nach einer passenden Anleitung für einen Cowl – so weit war ich schon – bin ich nicht recht fündig geworden. Also habe ich einfach drauf los gestrickt. Der Sohnemann mag gerne Ordnung und geometrische Formen, wenn er zeichnet macht er gerne Kästchen, die einem bestimmten eher komplizierten Muster folgen. Er liebt Mandalas, bei denen er sehr akkurat Farben in bestimmten Wiederholungen und Anordnungen einsetzt.

Also habe ich mit Kästchen aus glatt rechts und glatt links gestrickten Abschnitten gestrickt. Einen Abschnitt mit kleineren Kästchen und einen Abschnitt mit größeren Kästchen, das ganze wiederholt und am Ende die Enden miteinander vernäht. (Offen gestanden hatte ich eigentlich noch eine Wiederholung stricken wollen. Ich habe bei einem Konzert gestrickt und erst am nächsten Tag ist mir aufgefallen, dass nur noch ca. 1 Meter Garn übrig war, also musste ich wieder ein paar Reihen zurück gehen).

Nach dem Waschen und flachem Auslegen zum Trocknen war der Cowl fertig. Er passt perfekt um den Hals und ist auf große Begeisterung gestossen. Nun wird es ja auch langsam richtig kalt, also kam er absolut rechtzeitig.

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20141031-KaestchenCowlDie Fasern für das Tochterkind sind auch schon fertig versponnen. Ich bin nur noch nicht sicher, wie ich das passende Strickprojekt umsetzen soll. Beim Kauf waren die Fasern ursprünglich für ein Tuch gedacht (Cici liebt Tücher), nun hat sie sich aber umentschieden und möchte eine Tunika. Ob das wohl reichen wird? Und wenn nicht, womit ergänze ich das Garn? Daran knabbere ich noch…

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Was habt ihr zuletzt für andere gesponnen oder gestrickt?

Habt ein wunderschönes Wochenende

eure Chanti

Baumwolle verzwirnen und baden

In den zwei ersten Videos in der Baumwoll-Serie hatte ich euch gezeigt wie man Baumwoll-Punis herstellt und wie diese mit einer Thakli-Spindel versponnen werden. Nun ist es an der Zeit das Baumwoll-Garn zu verzwirnen und zu Baden. Im Video gebe ich euch ein paar Tipps und zeige euch wie es geht.

Silk-Hankies

Silk-Hankies sind etwas ganz besonderes. Und sie bedürfen auch einer besonderen Vorbereitung. Im Video diesem Video gebe ich euch Tipps dazu wie ihr Silk-Hankies verarbeiten könnt und sage euch was es zu beachten gibt.

Seiden-Hankies oder Silk-Hankies entstehen direkt aus den Kokons der Seidenraupen. Diese werden eingeweicht und zu quadratischen Decken ausgelegt. Wenn man so will, sind sie die Reinform der Seide.

Garn aus SilkHankies

Versponnen ergeben die Hankies ein Garn mit einer sehr interessanten Struktur. Ganz gleichmäßig werden sie nie, so wie zum Beispiel aus dem Kammzug gesponnene Seide. Aber durch die Vorbereitung kann man durchaus Einfluss nehmen und ein mehr oder weniger texturiertes Garn entstehen lassen.

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Mittlerweile gibt es immer mehr handgefärbte Seiden-Hankies, die noch mehr Farbe und Abwechslung in unsere Spinnerei bringen. Die Seiden-Hankies, die ich euch im Video gezeigt habe, wurden freundlicherweise von Sabrina vom Mondschaf zur Verfügung gestellt. In ihrem DaWanda-Shop verkauft sie auch handgefärbte Garne, Batts und handgesponnene Garne.

Ich hoffe ihr habt ganz viel Spaß an dem Video und vor allem auch beim Ausprobieren.

Sommerfest Mitbringsel

Ganz ohne neue Fasern bin ich vom Sommerfest am vergangenen Wochenende auch nicht nach Hause gegangen. Ich hab ein paar schöne Sachen geschenkt bekommen und mir auch noch etwas aus der Tauschkiste ausgesucht.

Als erstes bekam ich von der lieben Frau Nesta (aus der chantimanou Ravelry-Gruppe) ein schönes Päcken mit einem handkardierten Batt, einem wunderschönen blau-weißen Garn und einer Tafel leckerer Schokolade, die ich jetzt gleich verputzen werde, nachdem ich sie ja nun abgelichtet habe.

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Von Lydia habe ich eine Trendle und einen wunderschönen Yubinuki-Ring in Chanti-Farben bekommen. Ui, wie ich mich darauf freue die Spindel auszuprobieren. Das hebe ich mir aber für nach der Tour auf. Wenn ich durchhalte zumindest… Manchmal überwiegt meine Neugierde. Lydias schreibt auch in ihrem Blog über japanische Handarbeiten – faszinierend, finde ich.

LydiaRing Trindel

Von Charly, die ein paar Sachen aus ihrem DaWanda-Shop „Regenbogenwolle“ mitgebracht hat, durfte ich mir dann auch was aussuchen. Einen schönen Kammzug in Pink und Grün hab ich mir rausgepickt und bin schon ganz gespannt was ich daraus machen werde.

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Auch Sidi hat mir was mitgebracht. Sie ist morgens irre früh aufgestanden, um aus der Schweiz anzureisen. Ich habe mich riesig gefreut und ich glaube damit war ich nicht alleine. Von ihr habe ich ein paar Rolags bekommen die sogar nach mir benannt sind: „Chanti´s Orient“. Wunderschön, oder? Ich glaube die passen noch in die Tour de Fleece, wenn ich mich beeile. Was meint ihr?

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Und dann hab ich noch etwas ganz tolles bekommen: selbstgemachten Rosenzucker. Ich hatte leider noch gar keine Gelegenheit ihn auszuprobieren, aber das werde ich auch recht bald nachholen. Ich bin gespannt.

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Nicht geschenkt bekommen, sondern getauscht habe ich diesen orangenen Merino-Kammzug. Ich hatte zu Anfang auch einiges in die Tauschkiste gepackt, so dass ich mich am Ende gefreut habe, dass noch etwas dabei war, was mir ins Auge sprang. Und das tat er mit seiner strahlenden Farbe. Ich bin noch nicht ganz sicher was ich damit mache. Ich glaube ich möchte ihn mit etwas anderem kombinieren und hab auch schon ein paar Ideen. Mal sehen.

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Da ist also wieder einiges zusammen gekommen, was mich in der nächsten Zeit beim Spinnen beschäftigen wird (die Schokolade kann ich auch beim Spinnen essen und der Zucker wird meinen Kaffee süßen und den Ring trag ich dann dabei). Falls ihr meine Fotos von Sommerfest noch nicht gesehen habt, findet ihr sie hier: http://chantimanou.de/das-chantimanou-sommerfest-2014/

Ganz ganz lieben Dank an all die lieben Menschen, die mir Geschenke mitgebracht haben. Ich habe mich sehr gefreut und werde mich noch lange an all den schönen Sachen erfreuen können.

Worüber habt ihr euch zuletzt so richtig gefreut?

Mein ganzer Stolz!

Zumindest im Moment ist mein ganzer Stolz mein gerade erst vor zwei Wochen von den Nadeln gehüpftes Haruni-Tuch aus dem Januar-FiberClub „Ice to Heaven“.

Ich hatte zwei Kammzüge aus Bluefaced Leicester mit Bambus (50/50) in der Januar-Färbung in Blautönen.

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Die Kammzüge habe ich ganz einfach der Länge nach geteilt und mit dem Ashford Joy auf jeweils eine Spule gesponnen. Die Fäden habe ich Navajo verzwirnt.

Leider habe ich meinen Zettel mit meinen Notizen zur Lauflänge verloren, ich tippe auf etwas über 300 Meter pro Strang. Das erste Knäuel war etwas feiner, als das zweite (da hat wohl jemand nicht aufgepasst). Der WPI des ersten lag bei 15, und der des zweiten Stranges bei 13.

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Die Garne haben mir unheimlich gut gefallen. Ich habe das erste Mal eine Wolle/Bambus-Mischung versponnen und muss gestehen, dass ich ziemlich begeistert von dem Ergebnis bin! Der Glanz gefällt mir gut und auch die Haptik des Garns finde ich klasse.

Also musste etwas besonderes daraus werden. Den Haruni von Emily Ross fand ich schon immer toll. Ich habe schon einmal einen  aus Sockenwolle gestrickt, als eines meiner ersten Lace-Tücher. Nicht gerade eine Glanzleistung – die Sockenwolle war wahrscheinlich auch nicht gerade die beste Wahl und meine Erfahrung mit Lace auch eher mäßig.

Also habe ich mir die tolle Anleitung noch einmal vorgenommen. Und siehe da:

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Ich bin stolz wie Oskar und trage ihn am laufenden Band spazieren – oder vielleicht sage ich besser, ich führe ihn vor.

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Nun arbeite ich schon auf Hochtouren an meinem nächsten Tuch, dem Bolting von Stephen West aus meinem Swap-Garn. Davon werde ich dann auch bald berichten, wenn das gute Stück fertig ist.

2014-04-14-Bolting

Woran arbeitet ihr gerade?

Southdown – Love is in the Air

Manchmal fliegt die Zeit an einem vorbei. So war es bei mir in letzter Zeit und meine Güte ist die Zeit geflogen! Schneller als jeder Düsenjet, würde mein Sohn vielleicht sagen 😉 Ich war krank, andere Familienmitglieder waren krank und schon gerät alles ein wenig durcheinander.

Aber die FiberClubs, ja die FiberClubs, die kommen jeden Monat und leiten mich wie ein kleiner roter Faden durch das Jahr. Welch eine Freude!

Im Februar habe ich mir den Valentinstag als Inspiration für eine warme Färbung in Rottönen heran gezogen und das ist dabei heraus gekommen:

LoveIsInTheAir

 

Gefärbt habe ich auf Southdown, einer sehr robusten, eher rauen Faser, die die Farben großartig annimmt. Natürlich arbeite auch ich in der Spinnerei immer gerne mit feinen Fasern, die ich für Tücher und Schals verwenden kann. Aber auch die mittelfeinen und rauen Fasern haben ihre Daseinsberechtigung und bieten eine großartige Grundlage für eine Vielzahl von Projekten.

Southdown ist eine britische Rasse, die sowohl zur Woll-, als auch zur Fleischgewinnung gezüchtet wird. Die Fasern sind eher kurz, mitunter nur 4 cm lang und mittelmäßig gekräuselt.

Kräuselung

Um mir ein Bild der Faser zu machen, habe ich ein paar Spinnproben gemacht. Dadurch konnte ich heraus finden, welche Spinntechnik mir am besten in Kombination mit dieser tollen Fasern gefällt.

KurzerAuszug-VielDrall-Dicker

 

1. Zuerst habe ich versucht die Fasern etwas dicker im kurzen Auszug zu verspinnen. Ich habe aber etwas zu viel Drall auf den Faden gegeben und so fühlte sich der Faden etwas hart an.

KurzerAuszug-VielDrall2. Das gleiche habe ich auch noch etwas dünner versucht, aber mit dem gleichen Ergebnis. Auch der dünnere Faden mit viel Drall im kurzen Auszug gesponnen fühlt sich eher fest und kratzig an. Für Sockenwolle wäre dieser sehr gut geeignet. Die Socken daraus würden sicher ein langes und glückliches Leben führen.

KurzerAuszug-VielDrall-Navajo3. Also habe ich noch einen dünnen Faden im kurzen Auszug mit viel Drall gesponnen und diesen Navajo verzwirnt, also dreifach. Dieser fühlt sich noch fester und rauer an. Für Navajo würde ich das nächste Mal definitiv etwas weniger Drall in den Faden geben. Aber ich finde es schön zu sehen, dass das Garn trotz der Kürze der Fasern sehr glatt gesponnen werden kann und ein schönes Strukturbild zeigt.

KurzerAuszug-WenigDrall-ZweifachundNavajo4. Nun habe ich mich gefragt, was passiert, wenn ich die Fasern im langen Auszug verspinne. Dabei habe ich darauf geachtet nicht zu viel Drall in den Faden zu geben. Meine Hoffnung war durch etwas mehr Luft auch mehr Weichheit zu erreichen. Dafür sind die Fasern aber zu rau und durch den langen Auszug und die vielen Fasern die abstehen, wird das Garn noch kratziger. Der Faden rechts ist Navajo verzwirnt.

LangerAuszug-MehrDrall

5. Aus Interesse habe ich dann noch Mal im langen Auszug gesponnen und etwas mehr Drall verwendet. Das ist dann nicht nur hart, sondern auch super kratzig.

LangerAuszug-WenigDrall6. Daraufhin bin ich noch Mal zurück zum kurzen Auszug gewandert. Ganz vorsichtig habe ich die Fasern nach dem Ausziehen glatt gestrichen, um ein möglichst glattes Garn zu erzielen. Dabei habe ich aber auf so wenig Drall wie möglich geachtet, damit der Faden bzw. das Garn nicht zu hart wird. Das Ergebnis hat mich sehr überrascht. Die Optik ist zwar nicht ganz so schön wie bei manchen anderen Proben, aber es fühlt sich großartig an. Für Jacken oder Mützen würde ich auf jeden Fall so spinnen.

Und ich glaube es könnten tolle Jacken aus dieser Wolle werden. Aber auch Taschen, warme Pullover oder dekorative Accessoires! Eine großartige Faser.

SouthdownDer nächste FiberClub steht auch schon wieder vor der Tür und heute werde ich in der Ravelry-Gruppe die ersten Hinweise geben…

Habt einen wundervollen Tag
eure Chanti

 

 

 

Mein Groovy-Tuch ist endlich fertig!

Ich hätte ja fast nicht mehr dran geglaubt, dass mein Groovy aus dem Ravelry-SAL/KAL endlich fertig wird. Zum Ende hin hat es sich doch ganz schon gezogen. Da sieht man wieder was man an Lace- und Zopfmustern hat: Eine ganze Menge Abwechslung! Aber um so zufriedener bin ich nun und um so mehr freue ich mich, dass ich es nun als Anschauungsstück mit zum Ravelry-Treffen nehmen kann. Weiterlesen

Verzwirnen oder Nichtverzwirnen – Dochtgarne

Ich habe mich einer Frage angenommen, die mir schon oft gestellt wurde und die mit Sicherheit für viele von euch von Interesse ist. Meistens lautet die Frage „Muss ich wirklich verzwirnen oder kann ich auch schon mit dem gesponnenen Faden etwas machen?“.
Im Video versuche ich die Frage oder besser die Problematik, die damit zusammenhängt, zu erklären. Weiterlesen

Manchmal braucht man Herausforderungen

Und ich ganz besonders. Hin und wieder messe ich mich gerne mit mir selbst. Gerade dann, wenn ich mit etwas nicht ganz zufrieden war. Dies war zuletzt der Fall, als ich mein erstes Garn für das Groovy Spin- und Knitalong gesponnen habe.

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Der erste Versuch hatte nicht annähernd die Lauflänge, die ich gerne gehabt hätte. Also habe ich ein neues Garn gesponnen und aus zwei handgefärbten Bluefaced-Leicester Garnen dieses zweifach verzwirnte Garn gemacht:
Groovy Garn 1

Groovy Garn 2

Bei einem Gesamtgewicht von 225 gr. hatte ich eine Lauflänge von ca. 576m. Also 256m /100 gr.
Das gefiel mir schon gut und das Tuch wurde angestrickt. Nun dachte ich mir aber „Da geht doch bestimmt noch was!“ Und weil ich schon lange keine wirklich dünnen Garne mehr gesponnen habe und auch nie wirklich Wert darauf gelegt habe, nahm ich die Herausforderung an.

Ich habe mir vier schöne Batts, ebenfalls aus Bluefaced Leicester, zurecht kardiert…
Batts Bluefaced Leicester

… dann jeweils der Länge nach die Farben wieder geteilt und vorgezogen. Ich habe dann je ein Batt von ca. 50 gr. auf eine Spule gesponnen und dabei die Farben Gelb, Grün, Rosé nacheinander versponnen. Im kurzen Auszug und so dünn wie möglich. So dass ich beide Spulen am Ende miteinander verzwirnen und den Farbverlauf der Batts erhalten konnte.

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Ich bin begeistert von dem Garn, es ist wunderschön. Und die Lauflänge bei 102 gr. beträgt 337 m (ungewaschen). Bluefaced Leicester hat meiner Meinung nach ein recht hohes Eigengewicht, deshalb bin ich mit der Lauflänge schon sehr zufrieden. Weitere 100 gr. folgen noch, aber damit ich sie zusammen verstricken kann, muss ich aufpassen, dass ich nicht versuche noch dünner zu spinnen.

Ob da wohl noch mehr geht?
Was war eure längste Lauflänge?

Handgesponnene Garne bügeln?

Ihr habt sicher auch schon mal Anleitungen gehabt, bei denen am Ende empfohlen wird, das fertige Strickstück zwischen feuchten Baumwolltüchern mit einem Dampfbügeleisen zu glätten und dann zu blocken. Ich habe mich schon öfter gefragt, ob auch handgesponnene Garne das mitmachen und dachte mir ich probiere es einfach mal aus und lasse euch daran teil haben.

Dafür habe ich das Iron Maiden-Tuch (von Marisa Hernandez, Ravelry-Link) genommen, dass ohnehin schon viel zu lange fertig rum lag, und darauf wartete geblockt zu werden. Normalerweise tränke ich fertige Strickstücke einfach in warmem Wasser, wringe sie vorsichtig aus und blocke sie dann. Für dieses habe ich nun einfache Baumwolltücher (noch aus Baby-Zeiten) getränkt und gut ausgewrungen.

Garn bügeln 1Zwei davon habe ich dann ausgelegt und darüber das Tuch aus handgesponnenem Merino/Suffolk-Garn.

Garn bügeln 2Auf dem Bild sieht man ganz gut, dass der Shawl noch nicht wirklich in Form ist. Ich habe versucht ihn so glatt wie möglich auszulegen und dann darüber das letzte feuchte Tuch gelegt.

Garn bügeln 3Und dann einfach vorsichtig und mit viel Dampf drauf los bügeln. Achten muss man darauf, dass die feuchten Baumwolltücher sehr heiß werden können. Also nicht die Finger verbrennen!

Garn bügeln 4

 

Das ganze Tuch hat nicht am Stück auf den Tisch gepasst – wenn auch nur weil ich nicht bereit war, ihn weiter frei zu räumen 😉 Also habe ich mich stückchenweise durch das Tuch gearbeitet. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen finde ich.

Garn bügeln 5Spaßeshalber habe ich dann mal nicht geblockt, sondern direkt geschaut wie der Schal sich macht und ich muss sagen ich bin sehr begeistert:

Iron Maiden

Iron Maiden

 

Iron MaidenFazit: Ja, man kann auch Strickstücke aus handgesponnenem Garn bügeln und die Methode ist sogar gar nicht mal so schlecht.

Groovy Spinalong und Knitalong

In der chantimanou Ravelry-Gruppe hat Suzane Zauberglöckchen zu einer Spinn- und Strickschnitzeljagd aufgerufen.  Die Idee in ihrer Gruppe war zusammen auf der Grundlage des Groovy-Schals von JumperCablesKnitting eine Weste zu stricken, wie es Bettina getan hat.

In der chantimanou-Gruppe wird aber natürlich nicht nur gestrickt, sondern vor allem auch gesponnen. Für den Schal braucht es ca. 200 gr. Garn. Insgesamt zumindest 700m. Weil es für die Weste noch mehr bräuchte, haben wir uns überlegt erst Mal die kleinere Hürde zu nehmen und auf den Schal hin zu arbeiten. Es ist ein wirklich schönes und sehr einfach zu strickendes Muster. Ich freue mich schon sehr drauf!

Groovy (Lace or Sock Weight)
Copyright: Annie Lee
(Ravelry-Link)

Also habe ich mich letzte Woche schon ans Werk gemacht. Man weiß ja nie. Ich kann nie gut lange im Voraus planen und deshalb dachte ich mir „was du heute kannst besorgen…“ und suchte mir ein paar Batts aus Schurwolle vom Finkhof aus, die schon viel zu lange im Regal lagen.

213-215 (1)216-218Die ersten Proben wollten mir allerdings gar nicht gefallen. Die kardierte Finkhofwolle ist super für luftige Streichgarne und kuschlig warm ist sie noch dazu. Aber ich wollte sie dünn und fein und musste etwas kämpfen. Den ersten Versuch habe ich zweifach verzwirnt, was mir dann erst recht nicht gefiel. Wenn das Garn schon nicht ganz gleichmäßig wird, dann will ich zumindest einen einigermaßen geordneten Farbverlauf. Also habe ich es dann noch Mal mit Navajo-Zwirn versucht.

Natürlich war das dreifach verzwirnte Garn dann viel zu dick, also versuchte ich dünner zu spinnen. Der erste Eindruck schien eigentlich gut. Auch wenn es ein Kampf war die kleinen Knötchen und Hübbelchen raus zu fischen.

So arbeitete ich mich also sehr langsam, aber sicher vorwärts. Erst mit der Handspindel und später mit dem Spinnrad. Zwischendurch halb am Verzweifeln, aber fest entschlossen weiter zu machen. Selbst beim Verzwirnen ging es mir eigentlich noch ganz gut. Bis es dann…ja, bis es dann ganz fertig war und ich mir dachte „Das wird im Leben nicht reichen!“

Also badete ich, lies trocknen und zählte heute Morgen die Fäden. 275m Lauflänge auf ca. 230 gr.
Was? Aber ich habe doch soooo fein gesponnen und mir soooolche Mühe gegeben. Wie gemein! Das Garn ist schön, es ist warm und fällt großartig.

2013-05-22 09.00.43Aber es ist eben auch hubbelig und ungleichmäßig und vor allen Dingen nicht lang genug. Sicher könnte ich einen kleineren Schal stricken. Ich könnte auch noch ein Garn spinnen und kombinieren. Aber ich muss ehrlich gestehen, da kommt die kleine Perfektionistin heraus, die irgendwo in meinem tiefsten Inneren schlummert und sich die meiste Zeit extrem bedeckt hält. Und sie befielt mir ein neues Garn zu spinnen, weil sie weiß, dass ich weiß, dass dieses Garn einfach nicht das ist, was ich mir für den Schal vorgestellt habe. Und ich gehorche…

Aus diesem Garn wird sicher auch noch etwas Schönes! Irgendwann. Aber für das Groovy-Tuch werde ich ein neues Garn spinnen und es wird irgendwas feines sein. Bluefaced Leicester? Habe ich erst gestern gefärbt… Na, mal sehen.

Erst mal werde ich in den nächsten Tagen noch mehr färben, denn es muss dringend ganz viel neue Wolle in den Shop und die FiberClub-Mitglieder wollen ja auch Anfang Juni ihre ersten Päckchen bekommen.

Geht es euch denn auch manchmal so, dass ihr euch ein Projekt vornehmt und auf halber Strecke merkt, dass es irgendwie in die falsche Richtung geht? Oder euch einfach umentscheidet, etwas ändert? Oder einfach das Interesse verliert?