Schlagwort: navajo

3 Farben = 10 Garne

In der Handspinnerei spielen Farben immer eine große Rolle. Ob man selbst färbt, mit Naturfarben arbeitet oder Fasern von Handfärbern verspinnt. In diesem Video möchte ich euch ein paar Tipps und Inspirationen zur Arbeit mit Farben geben.

Die Techniken und Varianten, die ich euch vorstelle, sind Grundlagen. Bestimmt fallen euch noch viele weitere Möglichkeiten und Kombinationen ein. Ich würde mich sehr freuen, wenn euch das Video als Inspiration dient. Vielleicht erinnert es euch an etwas, was ihr schon immer unbedingt mal ausprobieren wolltet. Vielleicht sind euch danach auch die Unterschiede zwischen verschiedenen Techniken etwas klarer.

Hier noch ein paar weiterführende Links zu Themen, die ich im Video anspreche:
Gerissenen Faden ansetzen: https://youtu.be/Vkyhj9JjLj0
Navajo https://youtu.be/jf13DHOrxQ0 und https://youtu.be/Y3lRH_vs-cE
Langer Auszug https://youtu.be/raaeR-INkCc und https://youtu.be/6eNQ0OkxnWo
Spinntechniken https://youtu.be/3k7gQp-GlLY

Viel Spaß beim Anschauen und euch allen ein großartiges Wochenende
eure Chanti

Mein ganzer Stolz!

Zumindest im Moment ist mein ganzer Stolz mein gerade erst vor zwei Wochen von den Nadeln gehüpftes Haruni-Tuch aus dem Januar-FiberClub „Ice to Heaven“.

Ich hatte zwei Kammzüge aus Bluefaced Leicester mit Bambus (50/50) in der Januar-Färbung in Blautönen.

FCJanuar2

Die Kammzüge habe ich ganz einfach der Länge nach geteilt und mit dem Ashford Joy auf jeweils eine Spule gesponnen. Die Fäden habe ich Navajo verzwirnt.

Leider habe ich meinen Zettel mit meinen Notizen zur Lauflänge verloren, ich tippe auf etwas über 300 Meter pro Strang. Das erste Knäuel war etwas feiner, als das zweite (da hat wohl jemand nicht aufgepasst). Der WPI des ersten lag bei 15, und der des zweiten Stranges bei 13.

2014-03-28IceToHeaven2

Die Garne haben mir unheimlich gut gefallen. Ich habe das erste Mal eine Wolle/Bambus-Mischung versponnen und muss gestehen, dass ich ziemlich begeistert von dem Ergebnis bin! Der Glanz gefällt mir gut und auch die Haptik des Garns finde ich klasse.

Also musste etwas besonderes daraus werden. Den Haruni von Emily Ross fand ich schon immer toll. Ich habe schon einmal einen  aus Sockenwolle gestrickt, als eines meiner ersten Lace-Tücher. Nicht gerade eine Glanzleistung – die Sockenwolle war wahrscheinlich auch nicht gerade die beste Wahl und meine Erfahrung mit Lace auch eher mäßig.

Also habe ich mir die tolle Anleitung noch einmal vorgenommen. Und siehe da:

2014-04-06-Haruni

2014-04-14 18.22.19

Ich bin stolz wie Oskar und trage ihn am laufenden Band spazieren – oder vielleicht sage ich besser, ich führe ihn vor.

collageHaruni

Nun arbeite ich schon auf Hochtouren an meinem nächsten Tuch, dem Bolting von Stephen West aus meinem Swap-Garn. Davon werde ich dann auch bald berichten, wenn das gute Stück fertig ist.

2014-04-14-Bolting

Woran arbeitet ihr gerade?