Schlagwort: stricken

Podcast #3: Spindelphase

In dieser Podcast-Folge geht es um die Tour de Fleece, Termine, verschiedene Videoprojekte, um ein fertiges Webstück, fertige Garne, meine aktuelle Spindelphase und Planungen weitere Projekte.

SHOWNOTES

ADMINISTRATIVES

Tour de Fleece

Video über Infos und Regeln zur Tour de Fleece 2016: https://youtu.be/6z_I4nFb6VM
TdF Trainingslager in der Ravelry-Gruppe: http://www.ravelry.com/discuss/chantimanou-handspinnerey/3630951
Anmeldung: http://www.ravelry.com/discuss/chantimanou-handspinnerey/3591894
Die Teilnehmerliste wird in der nächsten Woche (ab dem 12.06.) wieder aktualisiert! So werde ich auch bei “das große Spinnen” wieder reinschauen und Häkchen für fertige Projekte verteilen!

Andere Termine und Aktionen

Das große Spinnen 2017: http://www.ravelry.com/discuss/chantimanou-handspinnerey/3557307/
chantimanou sommerSpinnfest: http://chantimanou.de/sommerspinnfest2017/
Rheinischer Wollmarkt in Kuchenheim: http://www.industriemuseum.lvr.de/de/euskirchen/wollmarkt/wollmarkt_1.html
Der chantimanou Shop wird am 14.06.2017 wieder geöffnet: https://chantimanou-shop.de

VIDEOS

  • Doppelweben mit dem Webrahmen: https://youtu.be/dbEppCFdXhg
  • Ich habe noch mit Mustern auf dem Webrahmen experimentiert und werde das in der Zukunft auch irgendwann in ein Video umsetzen.
  • Ich zeige euch ein paar der Proben aus Jakobschaf-Wolle gemacht habe für das Videoprojekt “3 Farben = 10 Garne”.
  • Auch geplant sind Reviews über den Jumbo- und den Schnellspinnflügel für das Louet Victoria und den Ashford Katie Tischwebstuhl.
  • Und es wird eine Review zu dem neuen Kardiergerät GIANT von Woolmakers geben, der dann auch verlost wird.

PROJEKTE

SOCIAL MEDIA

Ravelry http://www.ravelry.com/projects/chantimanou
Raverly-Gruppe http://www.ravelry.com/groups/chantimanou-handspinnerey
Instagram https://www.instagram.com/chantimanou/
Facebook https://www.facebook.com/Chantimanou/

Faserlexikon: Ile de France

Ich freue mich euch diese Woche die erste Folge des Faserlexikons zeigen zu können. In diesem Video geht es um eine Rasse namens Ile de France. Eine interessante Wollsorte, die mir einiges an Geduld abverlangt hat. Im Video zeige ich euch wie ich die Fasern verarbeitet, gesponnen und verwebt habe, was mir aufgefallen ist und wie ich die Faser beurteilen würde.

Kurzübersicht:

– Kreuzung aus englischem Leicester und Rambouillet
– sehr kurze Faser (ca. 1cm), weich
– lässt sich einfach mit Handkarden kardieren
– spinnen im langen Auszug (die Fasern sind zu kurz für den kurzen Auszug)
– braucht sehr viel Drall
– ungleichmäßig spinnen und beim Verzwirnen ausgleichen
– Garneigenschaften: elastisch, matt, weich (nicht superfein)
– Stricken: vor allem für Strukturmuster und auch für Farbmuster (Fäden haften gut aneinander)
– Weben: als Schußgarn geeignet, für Kettfäden ist das Garn nicht geeignet

Habt ihr schon mal Ile de France gesponnen?

Welche Erfahrungen habt ihr mit dieser Wollsorte gemacht? Wenn ihr einen anderen Eindruck von der Faser hattet, als ich, dann schreibt doch einen Kommentar. So können andere einen noch besseren Eindruck bekommen.

Das Faserlexikon wird in Zukunft in jeder zweiten Woche erscheinen. In den Wochen dazwischen wird es weitere Anleitungs-, Tipps- und Test-Videos geben.

Die nächste Rasse, die ich im Faserlexikon vorstellen werde ist das walliser Schwarznasenschaf.

Habt einen großartigen Start in die Woche und viel Spaß bei all euren Spinnereien
Chanti

Wave After Wave – Knitalong

Der Herbst/Winter-Swap in der chantimanou Gruppe bei Ravelry ist diesmal besonders spannend. Nicht nur haben wir Fasern getauscht, sondern auch noch ein Knitalong dran gehängt und stricken den schönen Wave After Wave von Cordula Mannherz.

Und ich bin sogar schon fertig! YAY!

Mein selbstgefärbter Kammzug war 100% Bluefaced Leicester in tiefen Blau- und Türkistönen mit etwas Braun und Violett. Von meiner Tauschpartnerin habe ich einen wunderbar passenden Kammzug aus Merino mit Soja in dunklen Violett- und Anthrazittönen bekommen.

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Die Kammzüge habe ich zum großen Teil mit der Handspindel versponnen. Doch im Dezember hatte ich so viel zu tun, dass ich kurzerhand die letzten Fasern aufs Spinnrad geschmissen und alles auch darauf verzwirnt habe. Um den Farbverlauf des bunten Garns zu erhalten, habe ich mich für Navajo entschieden, auch weil das Garn so runder ist und das Strukturmuster des Schals so noch besser zur Geltung kommt.

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Lauflängen: 284m/109gr (Bluefaced Leicester) und 367m/101gr (Merino/Soja)

Das Muster des Wave After Wave basiert auf dem Bild eines Flusses mit Ufer und wurde extra für handgesponnene Garne konzipiert. Gestrickt wird von einer Längstkante zur anderen, durch die unterschiedlichen Garne heben sich Ufer und Fluss sichtbar voneinander ab. Ich habe mich für das Merino/Soja-Garn als Ufer und das Bluefaced Leicester-Garn mit seinen Blautönen als Fluss entschieden.

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Und ich habe sogar eine Maschenprobe gemacht! Das mache ich sonst nie, wenn ich Schals oder Tücher stricke. Aber in diesem Fall ist es maßgeblich, per Augenmaß hätte ich auch niemals auch nur annähernd die richtige Länge hinbekommen (ich bin ja super schlecht im Schätzen). Also habe ich meine Maschenprobe brav gewaschen und gemessen, um heraus zu finden, wie viele Maschen ich für 1,5m anschlagen muss. 408 waren es. Holla die Waldfee!

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Nun ist er fertig!
Einen Tag vor Sylvester habe ich angefangen zu stricken, es hat also ca. 2 Wochen gedauert. Ganz schön fix, was!? 😉

Lisa hat schon Interesse an dem Schal bekundet und wird ihn wahrscheinlich tragen. Ich muss nämlich gestehen, dass er nicht wirklich meins ist. Vielleicht fände ich ihn angenehmer, wenn ich ihn zur Runde schließen, also einen Loop daraus machen würde… Mal sehen.

Meinem Modepüppchen steht er jedenfalls hervorragend, finde ich. Was meint ihr? Wen ihr mögt könnt ich ja mal im Swap-Thread in der Ravelry-Gruppe nachschauen und die anderen tollen Schals bewundern, die schon fertig geworden sind. Es lohnt sich. Der Swap läuft noch bis zum 28.02.2015!

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Geschenke machen Freude

Schon vor etwas über einer Woche habe ich überraschend ein Paket mit einem Geschenk bekommen, das mein Herz erwärmt und mir ein freudiges Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Leider hatte ich noch keine Zeit euch das Geschenk zu zeigen und mich dafür zu bedanken.
Ein ganz lieber Mensch, den ich in der Schweiz kennen lernen durfte, hat mir Puschen gestrickfilzt. In Pink! Und gleich zwei Paar!!!

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Ich hab mich so riesig gefreut!
Ich hab mich selbst noch nie ans Strickfilzen heran getraut und um so mehr freue ich mich, dass ich jetzt pünktlich zum Herbst und Winter was richtig warmes für die Füße hab.

Ganz ganz lieben Dank für dieses wunderbare Geschenk!

Was war das letzte Geschenk, über das ihr euch so richtig gefreut habt?

Monogamie lohnt sich

Geben wir es doch mal offen zu. Die meisten von uns in der Faser- und Garn-Welt haben in der Regel mehrere Projekte gleichzeitig laufen. Ein einfaches für Unterwegs, etwas großes für „wenn-man-mal-Lust-hat“, etwas mittelschweres zum Fernsehen usw. Ganz abgesehen von den Spinn-Projekten, derer es dann zum Beispiel eines auf jedem Spinnrad, ein buntes und ein farbloses oder eines auf dem Rad und eines auf der Spindel gibt. Mir ging es bis vor einiger Zeit auch so. Aber ich habe aufgehört und will euch berichten warum und was daraus geworden ist.

Irgendwann zu Beginn dieses Jahres hatte ich die Idee nicht mehr mehrere Projekte anzufangen, sondern erst wieder neue Projekte zu starten, wenn ich mit einem fertig bin. Angefangen hat es eigentlich schon Ende des letzten Jahres, als ich Weihnachtsgeschenke strickte und Angst hatte den Überblick zu verlieren, wenn ich zu viel auf einmal mache. Also schwor ich Monogamie.

Ich war mir der Entscheidung gar nicht so bewusst, wenn ich ehrlich bin. Ich wollte einfach ausprobieren immer nur ein Projekt zu stricken, während ich Garn für das nächste Projekt produziere. Und tatsächlich hat sich die Monogamie eher verselbstständigt, als dass ich mich hätte zwingen müssen mit dem Anschlagen eines neuen Projektes zu warten. Ich musste auch keine Fasern verstecken, um mich davon abzuhalten sie zu verspinnen, bevor ich nicht mit einem anderen Garn fertig war.

Eins nach dem anderen

Tatsächlich fügte sich ein Projekt einfach nahtlos an das andere an und ich konnte mich an jedem fertigen Stück/Garn erfreuen wie selten zuvor. Ich habe sogar absolut monogam an Lace-Tüchern gestrickt – auch unterwegs… Jap. Ich muss gestehen nach 7 Monaten bin ich nun sogar etwas stolz auf mich und das Ergebnis. Ich bin nicht sicher ob ich schon mal so produktiv war wie in den letzten Monaten. Und ich liebe alle Garne, die ich gesponnen habe, sowie jedes einzelne Strickstück.

Es hat sich gelohnt

Insgesamt habe ich dieses Jahr 18 Strickprojekte fertig gestellt. Und 10 davon aus handgesponnenen Garnen! Das 19. Projekt ist auch schon auf den Nadeln 😉

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Versponnen habe ich insgesamt ca. 1425 gr. in ganz unterschiedlichen Garnstärken.

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Nie wieder Chaos

Vor allem find ich es toll, dass nirgendwo UFOs (unfertige Objekte) rumliegen. Nichts Angefangenes, das so lange auf Fertigstellung wartet, dass es mir schon nicht mehr gefällt. Keine kleinen Stiche im Gewissen, verursacht durch einen Seitenblick auf die kleine Tasche, die schon seit einem halben Jahr ein noch nicht verzwirntes Garn beinhaltet. Nein! Ein Projekt anfangen, fertig stellen, genießen und mit dem nächsten anfangen. Es ist toll und ich werde definitiv so weiter machen.

Wie viele Projekte habt ihr gleichzeitig auf den Nadeln, Spulen und Spindeln?

Erzählt doch mal, was ihr alles gleichzeitig macht. Vielleicht seid ihr ja auch monogam!? Wie organisiert ihr eure Projekte? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar.

Mein ganzer Stolz!

Zumindest im Moment ist mein ganzer Stolz mein gerade erst vor zwei Wochen von den Nadeln gehüpftes Haruni-Tuch aus dem Januar-FiberClub „Ice to Heaven“.

Ich hatte zwei Kammzüge aus Bluefaced Leicester mit Bambus (50/50) in der Januar-Färbung in Blautönen.

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Die Kammzüge habe ich ganz einfach der Länge nach geteilt und mit dem Ashford Joy auf jeweils eine Spule gesponnen. Die Fäden habe ich Navajo verzwirnt.

Leider habe ich meinen Zettel mit meinen Notizen zur Lauflänge verloren, ich tippe auf etwas über 300 Meter pro Strang. Das erste Knäuel war etwas feiner, als das zweite (da hat wohl jemand nicht aufgepasst). Der WPI des ersten lag bei 15, und der des zweiten Stranges bei 13.

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Die Garne haben mir unheimlich gut gefallen. Ich habe das erste Mal eine Wolle/Bambus-Mischung versponnen und muss gestehen, dass ich ziemlich begeistert von dem Ergebnis bin! Der Glanz gefällt mir gut und auch die Haptik des Garns finde ich klasse.

Also musste etwas besonderes daraus werden. Den Haruni von Emily Ross fand ich schon immer toll. Ich habe schon einmal einen  aus Sockenwolle gestrickt, als eines meiner ersten Lace-Tücher. Nicht gerade eine Glanzleistung – die Sockenwolle war wahrscheinlich auch nicht gerade die beste Wahl und meine Erfahrung mit Lace auch eher mäßig.

Also habe ich mir die tolle Anleitung noch einmal vorgenommen. Und siehe da:

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Ich bin stolz wie Oskar und trage ihn am laufenden Band spazieren – oder vielleicht sage ich besser, ich führe ihn vor.

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Nun arbeite ich schon auf Hochtouren an meinem nächsten Tuch, dem Bolting von Stephen West aus meinem Swap-Garn. Davon werde ich dann auch bald berichten, wenn das gute Stück fertig ist.

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Woran arbeitet ihr gerade?

Meine Spinn- und Strickprojekte

Im neuen Vlog geht es vor allem um meine aktuellen Spinn- und Strickprojekte. Mal schauen, ob ich es schaffe euch regelmäßig an meinen Fortschritten teilhaben zu lassen, während ich gleichzeitig versuche mehr Fortschritte zu machen 😉
Hier alle Links zu erwähnten Anleitungen, Garnen und Fasern aus dem Vlog:
Hofsos Hat von Stephen West http://www.ravelry.com/patterns/library/hofsos-hat (Ravelry-Link)
Meinen Hofos Hat habe ich aus DK Garn von Fairalpaka gestrickt http://www.fairalpaka.de/
Rundgestrickte Weste von Lydia Feucht http://www.faserart.de/faserartistinnen/lydia-feucht-strick-filz/
Anmore Weste von Beyenburgerin http://beyenburgerin.wordpress.com/2013/01/28/anmore-weste-anmore-vest/
Pi Shawl von Eliszabeth Zimmermann http://www.ravelry.com/patterns/library/pi-shawl-july (Ravelry-Link)
Tree of Light von Cordula Surmann-Schmitt http://www.ravelry.com/patterns/library/tree-of-light (Ravelry-Link)
Der erwähnte Blog der Gewinnerin aus der Ravelry-Gruppen-Verlosung: http://kb-design-blog.blogspot.de/

Damit schicke ich euch und mich in ein hoffentlich erholsames und wollreiches Wochenende (meines wird sehr wollreich, weil ich am Sonntag einen Workshop gebe…)und grüße ganz herzlich in die Runde
eure Chanti

Mein Groovy-Tuch ist endlich fertig!

Ich hätte ja fast nicht mehr dran geglaubt, dass mein Groovy aus dem Ravelry-SAL/KAL endlich fertig wird. Zum Ende hin hat es sich doch ganz schon gezogen. Da sieht man wieder was man an Lace- und Zopfmustern hat: Eine ganze Menge Abwechslung! Aber um so zufriedener bin ich nun und um so mehr freue ich mich, dass ich es nun als Anschauungsstück mit zum Ravelry-Treffen nehmen kann. Weiterlesen

Mehr Anschauungsmaterial = Mehr KnitPro-Nadeln

Knit Pro Nova Metall 3mm

Ich habe mir vorgenommen mehr Anschauungsmaterial zu stricken und mir dafür ganz viel neues KnitPro-Zubehör geleistet.

Ich habe mir gedacht, es wäre schön, mehr Beispiele für handgesponnene Garne in Aktion zu haben. Natürlich habe ich auch in der Vergangenheit meine handgesponnenen Garne verstrickt. Aber meistens für meine Familie und mich selbst und wie das so ist. Die eigenen Sachen liegen in Schubladen, Kisten usw. und sind nicht wirklich immer dann greifbar oder gar vorzeigbar, wenn man sie braucht. Und viele wirklich schöne Garne habe ich auch verkauft.

Für die Werkstatt, aber auch für Marktstände (das Ravelry-Treffen kommt ja auch ganz bald), hätte ich aber gerne mehr zum „in die Hand nehmen“ und zwar nicht nur fertige Garne, sondern ganze Strickstücke. Die zeigen was man alles aus handgesponnenem Garn machen kann, was für Garne man überhaupt spinnen kann, welche Möglichkeiten es gibt. Schließlich wollen wir ja weg vom Image der kratzigen Schurwolle, die man ohnehin nicht tragen kann. Hin zum Verständnis von Wolle, als brauchbares und wertvolles Material, aus dem nicht nur wunderschöne, handgesponnene Garne entstehen können, sondern auch entsprechend hübsche Strickstücke.

Haruni Shawl Detail

Nicht, dass es dafür besonderer Motivation bedürfte. Aber trotzdem dachte ich mir, ich gönne mir ein paar kleine Helferlein, so dass die Strickerei noch mehr Spaß macht, als ohnehin schon. Und deshalb habe ich eingekauft. Ich liebe ja die austauschbaren Nadelspitzen von KnitPro und eigentlich wollte ich nur 3mm-Nadeln aus Metall, weil mir die Holznadeln so oft schon gebrochen sind. Die habe ich auch gekauft, ihr könnt sie auf dem Bild ganz oben sehen.

Und weil mir die Tasche, in denen ich meine Nadelspitzen bisher transportierte nicht so gut gefiel, habe ich mir dann diese ausgeguckt:
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Die KnitPro-Tasche „Violet Dream“ hat nicht nur genug Platz für die Nadelspitzen und Seile, sondern bietet darüber hinaus auch noch zwei Täschchen mit Reißverschluß, in denen ich Maschenmarkierer und Nadeln zum Vernähen aufbewahre, so wie die Seilkappen, -schlüssel und anderes Zuberhör.

KnitPro-Tasche Maschenmarkierer

KnitPro-Tasche Zubehör

Und darin stecken auch noch ein paar Neuerrungenschaften, unter anderem habe ich mir nämlich auch das Nadelmaß/Maschenprobenlineal von KnitPro geleistet, das aus festem Kunststoff und somit robust gefertigt ist (früher hatte ich ein Nadelmaß aus Pappe, das schon schwer mitgenommen aussieht):

KnitPro Nadelmaß

Und weil ich schon diverse KnitPro-Seile habe, bis zu einer Länge von 100m, das aber manchmal trotzdem nicht aussreicht, habe ich mir mal die Seilverbinder dazu bestellt und will mal sehen, ob die was sind:

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Meine Nadelschlüssel bewahre ich übrigens an einem Schlüsselanhänger auf, so dass sie nicht frei in den Täschchen herumfliegen:

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Nein, ich bin noch nicht fertig 😉 Kaum zu glauben oder? Online-Shopping ist ja soooo verhängnisvoll.

Diese hübschen und wie ich finde sehr praktischen Zopfnadeln von KnitPro, die es im Dreier-Set gibt, hatte ich schon mal, hab aber leider alle nacheinander verloren, deshalb mussten auch die noch mit in die Bestellung:

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Und zum guten Schluss habe ich mein Nadelrepertoir noch um Symfonie Nadeln mit 4mm und 5mm ergänzt:
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Nun wird noch meine Ravelry-Queue mit tollen Mustern aufgefüllt und gesponnen und gestrickt bis der Arzt kommt. Mit meinem Iron Maiden (Anleitung von Marisa Hernandez, Ravelry-Link)  bin ich auch schon recht weit und sehr glücklich mit dem Muster:

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Gekauft habe ich alles bei der Wollbox und bin sehr zufrieden. Sie hat wirklich ein breites Angebot an KnitPro-Zubehör, verhängnisvoll breit. Und die Bestellung kam sehr schnell an. Und ich freue mich, denn ich mag es mir zwischendurch ein kleines Extra zu gönnen und damit den Spaß- (und Sucht-) Faktor meiner Handarbeiten noch zu erhöhen.

Wie ist es bei euch?
Habt ihr auch hin und wieder gerne etwas Schönes oder Praktisches, um euch Freude zu machen oder einfach bei der Arbeit behilflich zu sein?

Groovy Spinalong und Knitalong

In der chantimanou Ravelry-Gruppe hat Suzane Zauberglöckchen zu einer Spinn- und Strickschnitzeljagd aufgerufen.  Die Idee in ihrer Gruppe war zusammen auf der Grundlage des Groovy-Schals von JumperCablesKnitting eine Weste zu stricken, wie es Bettina getan hat.

In der chantimanou-Gruppe wird aber natürlich nicht nur gestrickt, sondern vor allem auch gesponnen. Für den Schal braucht es ca. 200 gr. Garn. Insgesamt zumindest 700m. Weil es für die Weste noch mehr bräuchte, haben wir uns überlegt erst Mal die kleinere Hürde zu nehmen und auf den Schal hin zu arbeiten. Es ist ein wirklich schönes und sehr einfach zu strickendes Muster. Ich freue mich schon sehr drauf!

Groovy (Lace or Sock Weight)
Copyright: Annie Lee
(Ravelry-Link)

Also habe ich mich letzte Woche schon ans Werk gemacht. Man weiß ja nie. Ich kann nie gut lange im Voraus planen und deshalb dachte ich mir „was du heute kannst besorgen…“ und suchte mir ein paar Batts aus Schurwolle vom Finkhof aus, die schon viel zu lange im Regal lagen.

213-215 (1)216-218Die ersten Proben wollten mir allerdings gar nicht gefallen. Die kardierte Finkhofwolle ist super für luftige Streichgarne und kuschlig warm ist sie noch dazu. Aber ich wollte sie dünn und fein und musste etwas kämpfen. Den ersten Versuch habe ich zweifach verzwirnt, was mir dann erst recht nicht gefiel. Wenn das Garn schon nicht ganz gleichmäßig wird, dann will ich zumindest einen einigermaßen geordneten Farbverlauf. Also habe ich es dann noch Mal mit Navajo-Zwirn versucht.

Natürlich war das dreifach verzwirnte Garn dann viel zu dick, also versuchte ich dünner zu spinnen. Der erste Eindruck schien eigentlich gut. Auch wenn es ein Kampf war die kleinen Knötchen und Hübbelchen raus zu fischen.

So arbeitete ich mich also sehr langsam, aber sicher vorwärts. Erst mit der Handspindel und später mit dem Spinnrad. Zwischendurch halb am Verzweifeln, aber fest entschlossen weiter zu machen. Selbst beim Verzwirnen ging es mir eigentlich noch ganz gut. Bis es dann…ja, bis es dann ganz fertig war und ich mir dachte „Das wird im Leben nicht reichen!“

Also badete ich, lies trocknen und zählte heute Morgen die Fäden. 275m Lauflänge auf ca. 230 gr.
Was? Aber ich habe doch soooo fein gesponnen und mir soooolche Mühe gegeben. Wie gemein! Das Garn ist schön, es ist warm und fällt großartig.

2013-05-22 09.00.43Aber es ist eben auch hubbelig und ungleichmäßig und vor allen Dingen nicht lang genug. Sicher könnte ich einen kleineren Schal stricken. Ich könnte auch noch ein Garn spinnen und kombinieren. Aber ich muss ehrlich gestehen, da kommt die kleine Perfektionistin heraus, die irgendwo in meinem tiefsten Inneren schlummert und sich die meiste Zeit extrem bedeckt hält. Und sie befielt mir ein neues Garn zu spinnen, weil sie weiß, dass ich weiß, dass dieses Garn einfach nicht das ist, was ich mir für den Schal vorgestellt habe. Und ich gehorche…

Aus diesem Garn wird sicher auch noch etwas Schönes! Irgendwann. Aber für das Groovy-Tuch werde ich ein neues Garn spinnen und es wird irgendwas feines sein. Bluefaced Leicester? Habe ich erst gestern gefärbt… Na, mal sehen.

Erst mal werde ich in den nächsten Tagen noch mehr färben, denn es muss dringend ganz viel neue Wolle in den Shop und die FiberClub-Mitglieder wollen ja auch Anfang Juni ihre ersten Päckchen bekommen.

Geht es euch denn auch manchmal so, dass ihr euch ein Projekt vornehmt und auf halber Strecke merkt, dass es irgendwie in die falsche Richtung geht? Oder euch einfach umentscheidet, etwas ändert? Oder einfach das Interesse verliert?

Ein Versuch ist es wert

Source: etsy.com via Chantal-Manou on Pinterest

Dieses Bild habe ich mir auf Pinderest schon so oft angeschaut – natürlich mit dem Hintergedanken selbst mal so etwas zu stricken, weil ich das Teil soo schön finde.

Nun habe ich endlich den Versuch gestartet. Mit extrem dünnem Garn und extrem dicken Nadeln, weil ich es gerne locker und fluffig wollte. Das allerdings war der Grund warum ich meinen ersten Versuch schon aufgegeben habe. Dabei habe ich nämlich versucht die Ärmel in der Runde zu stricken und das funktioniert bei der Kombination ja mal so gar nicht. Zumindest nicht mit diesen Nadeln…

Also habe ich noch Mal angeschlagen und beschlossen, dass ich einfach hin und her stricke und die Ärmel später zunähe.

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Ich bin noch nicht weit, aber ich habe auch noch nicht wirklich lange dran gesessen. Vielleicht 30 Minuten? Durch die dicken Nadeln geht einem das Ganze sehr flüssig und schnell von der Hand. Nun bin ich gespannt was dabei heraus kommt, denn ich habe absolut keinen Plan was ich tue. Ich stricke einfach drauf los und der Plan ist eigentlich auch nur geradeaus zu stricken und die letzten 20 Reihen dann wieder li, re zu stricken wie ich das am Anfang auch gemacht habt. Wie lange das Garn hält, weiß ich auch noch nicht. Aber es wird sich zeigen 😉

Strickt ihr auch gerne drauf los oder geht ihr lieber auf Nummer sicher?

Spindelaufbewahrung aus Wolle

Mir ist noch etwas eingefallen, was man aus dicken Strickgarnen machen kann. In diesem Fall aus einem Dochtgarn von Schulana. Spindeltaschen oder besser Spindelprojekttaschen.

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Mit Pappe ausgelegt bleibt die Tasche stabil und transportiert sicher das aktuelle Spinnprojekt. Der Boden ist gehäkelt (mit einer 4,5er Nadel), ich fand das gibt eine besonders stabile Grundlage.

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Weil ich aber nicht soooooo gut im Häkeln bin, habe dann die Maschen mit Stricknadeln mit 5er Stricknadeln Maschen an der Kante des Bodens aufgenommen und hochgestrickt. Oben habe auch noch eine Lochreihe eingebaut, durch die ich noch ein Band ziehen werde, um die Tasche zu schließen.

Schnell gemacht und super praktisch! Vielleicht ja auch ein Projekt für den ein oder anderen von euch?