Ashford Joy 2 – Unboxing

Nun m├Âchte ich euch doch gerne noch die versprochenen Bilder vom Auspacken meines neuen Spinnrads zeigen. Hatte ich einen Spa├č.
Das Ashford Joy 2 kommt in einem ziemlich kompakten Karton daher:

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Als erstes kamen mir die Spulen (einzeln gut verpackt) und ein kleines T├╝tchen entgegen. In dem T├╝tchen befinden sich die Scharaubhaken f├╝r den Fl├╝gel und die Bremse, der Einzugshagen, die Spiralen f├╝r die Bremse, das Bremsseil und der Griff der Bremse zum Aufdrehen des Seils:

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Gleich darauf folgte der Fl├╝gel, auch gut verpackt. Die Sliding-Hooks waren schon angebracht. Es fehlen nur noch die Haken, die vorne am Holz in vorgebohrte L├Âcher geschraubt werden.
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In dem Paket fand ich auch einen Umschlag mit zahlreichem Material: Eine Anleitung zu Aufbau und Anwendung des Spinnrads, eine Anf├Ąngeranleitung zum Spinnen, einen Katalog und eine Ausgabe von The Wheel, dem Ashford-Club Magazin. Sowie ein K├Ąrtchen mit dem Namen und einem Bild der Frau, die das Spinnrad verpackt hat.

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Und dann, tadadada, stand es auch schon vor mir. Es wird direkt in der Tasche geliefert, was nat├╝rlich praktisch ist und zus├Ątzlich sch├╝tzt.2013-06-03 17.37.11

So sieht man auch gleich wie kompakt das R├Ądchen im zusammengeklappten Zustand ist.

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Zum weiteren Aufbau bin ich dann ins Wohnzimmer umgezogen, weil sich ein paar Wolken am Himmel abzeichneten. Wie beschrieben werden die Schraubhaken vorne am Holzteil des Fl├╝gels angebracht. Auch die Bremse ist leicht zu montieren und die Anleitung super bebildert. Link unterhalb des Fl├╝gels wird eine Schraube mit einer Spirale angebracht. Das beigelegte Kunststoffseil wird zerschnitten und an die Spirale geknotet. Am anderen Ende wird eine weitere Spirale befestigt, worauf noch ein St├╝ck Seil folgt, dessen Ende an dem Bremsknopf/-griff befestigt wird, so dass das Bremsseil aufgedreht werden kann.
Der Fl├╝gel wird an den Wirtel geschraubt.

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Links unter der Bremsschraube ist ein weiteres Loch, um den Einzugshaken einstecken zu k├Ânnen, der dann von aussen genauso aussieht wie der Bremsgriff.
So sieht das h├╝bsche kleine Ashford Joy dann in voller Montur aus:

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Zum Transport werden die Spulen unten nach innen geklappt und der Fl├╝gel mit der darauf liegenden Spule wird abgeschraubt und in eine daf├╝r vorgesehene Stelle des Rahmens gesteckt. Dazu muss das Schwungrad eine bestimmte Position haben, denn die Aussparungen haben unterschiedliche Formen.

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Und noch eine Nahaufnahme wie es im Spinnrad aussieht, wenn es aufgeklappt wird. Der Knecht ist auf diesem Bild auch noch nicht fest gesteckt, wie ihr sehen k├Ânnt.
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Ich bin wirklich begeistert von der Konstruktion dieses kleinen R├Ądchens. Und eine Spule hab ich auch schon voll gemacht. Die zeige ich euch dann auch bald.

Wer noch Mal sehen m├Âchte, wie das (fertig montierte) Rad aufgebaut wird, der kann sich das Video ansehen:

  1. Barbara

    Das R├Ądchen schaut echt klasse aus. Ist dann aber doch ein klein wenig teurer geworden, als urspr├╝nglich geplant, oder? ­čśë
    Aber das ist mit Sicherheit gut angelegtes Geld. ­čśÇ
    Viel Spa├č beim Spinnen am Wochenende.

    • Ja, wohl war. Aber ich hoffe auch, dass es gut investiert ist. Und als Reiserad gef├Ąllt mir das Joy durch seine Gr├Â├če und sein Gewicht sogar noch besser, als das Sonata.

  2. Viel Freude mit dem neuen Rad!
    Ich spinne schon seit Jahren auf der ersten Version des Joy und liebe es. Gerade, dass es so eine nette Tasche hat macht es zu leicht handelbaren Begleiter zu jeglichem Spinnevent. ­čÖé
    Die Ausgabe lohnt sich…

  3. Hallo Chanti!
    Danke f├╝r die ausf├╝hrliche Beschreibung zum Rad und zum Zusammenbau des Rades!
    Zeigst du uns auch noch ein kurzes Spinnvideo mit deinem Joy?
    Interessant finde ich die 4 Rillen am Schwungrad auch.
    Bei der Sonata habe ich ja am Rad nur 1 Rille und beim Wirtel 3.
    Macht es einen Unterschied beim Spinnen?

    • Ja, ich werde euch sicher auch noch ein Spinnvideo mit dem Joy zeigen, ich wollte es nur gerne erst richtig einspinnen und noch etwas ausf├╝hrlicher testen ­čśë

  4. Danke f├╝r die sehr sch├Ân geschriebene Aufbau-Anleitung!

    Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass mein Joy gestern verschickt wurde. Dann wird es wohl nach meinem Urlaub auf mich warten. Ich freue mich schon so!

    Liebe Gr├╝├če Carmen.

  5. Hallo! Vor kurzem habe ich Deinen You-Tube Kanal und Blog enteckt. Super interessant und hilfreich!! Ich bin Anf├Ąngerin, und habe vor, mir nun endlich ein eigenes Spinnrad (aus Platzgr├╝nden, ein Klapprad) anzuschaffen, und besonders interessant finde ich Deine Videos ├╝ber das Ashford Joy und Kromski Sonata. Leider kann ich hier, wo ich wohne, nur das Ashford Joy in der ├Ąlteren Version und mit einfachem Trittbrett ausprobiere. Kromski-R├Ąder gibt es hier vor Ort gar nicht. Ich finde das Joy sehr klein, oder, niedrig, doch vielleicht ist das Gew├Âhnungssache? Eine Bekannte, die schon l├Ąnger spinnt, meint, dass die Kromski-R├Ąder nicht so haltbar und robust sind, wie die Ashford-R├Ąder. Wie w├╝rdest Du den Unterschied zwischen dem Joy und der Sonata beschreiben? Sind beide gleich gut zum Spinnen von d├╝nnem Garn (Lace)? Wenn Du nur ein Spinnrad haben k├Ânntest, welches dieser beiden w├╝rdest Du w├Ąhlen??

    • Hui, das ist echt schwierig zu beantworten. Die Ashford-R├Ąder haben eine l├Ąngere Tradition und die Kromski-R├Ąder daf├╝r ein besseres Preis-Leistungs-Verh├Ąltnis. Wenn ich nur eines h├Ątte, dann wahrscheinlich das Kromski-Sonata, weil es h├Âher ist und ich das angenehmer finde. Daf├╝r ist es halt auch schwerer…

      • Vielen Dank f├╝r Deine Antwort! In Deinem Video sagst Du, der einzige Nachteil an der Sonata w├Ąre, dass es in der hohen ├ťbersetzung kraftauffwendiger sei, als manche andere R├Ąder. Ist das nach wie vor Deine Erfahrung? Auch im Vergleich zum Joy?

        • Das stimmt, am Anfang habe ich diese Unterschied stark empfunden. Beim Sonata muss man ein wenig genauer darauf achten, wo man seine F├╝├če auf den Pedalen ablegt und dass man mit den ganzen F├╝├čen antritt. Das Joy ist da ein wenig leichtg├Ąngiger. Aber am Ende ist es eine Frage der Gew├Âhnung und ich glaube der Unterschied f├Ąllt gar nicht auf, wenn man den Vergleich nicht hat.

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