Nachdem ich euch im letzten Video gezeigt hatte, wie man mit Hilfe eines Lesestabs ein Schachbrettmuster in euer Webstück einarbeiten könnt, zeige ich euch heute, eine weitere Mustermöglichkeit: Lace
Was ihr braucht
Auch hier wird in erster Linie mit einem Gatterkamm „ganz normal“ in Leinwandbindung gearbeitet. Ein Lesestab (PickUp-Stick) oder ein leeres Webschiffchen, dessen Länge der Webbreite entspricht, macht die Arbeit sehr viel einfacher!
Wie wird gewebt
Erst einmal werden ein paar Schüße in Leinwandbindung als Grundlage gewebt. Wenn ihr ein Lacemuster einbinden möchtet, bringt ihr den Kamm in die neutrale Position und nehmt den Lesestab zur Hand. Ich arbeite dabei gerne von rechts nach links, so kann ich den Stab gut in der rechten Hand halten.
Tipp: Das Webstück sollte so weit wie möglich auf den Warenbaum gewickelt sein, so dass die Kette zwischen Webstück und Gatterkamm möglichst viel Platz zum arbeiten bietet.
Damit ein Lacemuster entsteht werden Fäden miteinander verkreuzt. Die Anzahl der Fäden hängt davon ab wie offensichtlich oder dominant das Muster sein soll. Verkreuzt man je zwei Fäden, wird das Muster kleiner und unauffälliger, als bei einer Verkreuzung von 4 oder mehr Fäden. Im Optimalfall sollte die Zahl auf jeden Fall gerade sein.
Die Fäden werden mit den Fingern verkreuzt……daraufhin wird der Lesestab eingelegt, damit die Fäden nicht zurück springen können.
Die gewünschte Fadenanzahl wird also abgezählt und mit den Fingern überkreuzt. Damit die Fäden nicht wieder an ihre Ursprungsposition zurück fallen, wird der Lesestab eingelegt.
So werden nach und nach alle Fäden verkreuzt und durch den Stick gehalten.
Daraufhin wird das nächste Paar (oder die nächste Gruppe) Fäden verkreuzt und auf der Lesestab eingelegt. So arbeitet man sich durch alle Kettfäden.
Wird der Lesestab auf die Kante gestellt, entsteht ein Fach und der Schußfaden kann hindurch geführt werden.
Sind alle Fäden verkreuzt und auf den Lesestab gefädelt, kann man diesen Richtung Gatterkamm ziehen und aufstellen, um das Fach zu öffnen. Nun kann der Faden eingelegt werden. Um ihn näher an das vorher gewebte Stück zu schieben, kann es sinning sein ihn fest zu drücken, in dem man den Lesestab zu sich zieht, bevor man ihn heraus nimmt.
Mit dem Pickup-Stick oder Lesestab kann man den Schußfaden auch fester an das Gewebedrücken, bevor man ihn heraus zieht.
Daraufhin kann man in Leinwandbindung weiter weben oder ein weiteres Lacemuster einarbeiten.
Ich hoffe die Anleitung bietet euch eine Hilfestellung. Sollte das der Fall sein, würde ich mich freuen, wenn ihr es in Betracht zieht meine Videos als Mitglied zu unterstützen. Weitere Informationen dazu findet ihr unter https://chantimanou.de/mitgliederbereich.
Einige Beispiele für Lacemuster, bei denen mehr und weniger viele Fäden verkreuzt wurden.
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Nachdem ich euch im letzten Video gezeigt hatte, wie man mit Hilfe eines Lesestabs ein Schachbrettmuster in euer Webstück einarbeiten könnt, zeige ich euch heute, eine weitere Mustermöglichkeit: Lace
Was ihr braucht
Auch hier wird in erster Linie mit einem Gatterkamm „ganz normal“ in Leinwandbindung gearbeitet. Ein Lesestab (PickUp-Stick) oder ein leeres Webschiffchen, dessen Länge der Webbreite entspricht, macht die Arbeit sehr viel einfacher!
Wie wird gewebt
Erst einmal werden ein paar Schüße in Leinwandbindung als Grundlage gewebt. Wenn ihr ein Lacemuster einbinden möchtet, bringt ihr den Kamm in die neutrale Position und nehmt den Lesestab zur Hand. Ich arbeite dabei gerne von rechts nach links, so kann ich den Stab gut in der rechten Hand halten.
Tipp: Das Webstück sollte so weit wie möglich auf den Warenbaum gewickelt sein, so dass die Kette zwischen Webstück und Gatterkamm möglichst viel Platz zum arbeiten bietet.
Damit ein Lacemuster entsteht werden Fäden miteinander verkreuzt. Die Anzahl der Fäden hängt davon ab wie offensichtlich oder dominant das Muster sein soll. Verkreuzt man je zwei Fäden, wird das Muster kleiner und unauffälliger, als bei einer Verkreuzung von 4 oder mehr Fäden. Im Optimalfall sollte die Zahl auf jeden Fall gerade sein.
Die gewünschte Fadenanzahl wird also abgezählt und mit den Fingern überkreuzt. Damit die Fäden nicht wieder an ihre Ursprungsposition zurück fallen, wird der Lesestab eingelegt.
Daraufhin wird das nächste Paar (oder die nächste Gruppe) Fäden verkreuzt und auf der Lesestab eingelegt. So arbeitet man sich durch alle Kettfäden.
Sind alle Fäden verkreuzt und auf den Lesestab gefädelt, kann man diesen Richtung Gatterkamm ziehen und aufstellen, um das Fach zu öffnen. Nun kann der Faden eingelegt werden. Um ihn näher an das vorher gewebte Stück zu schieben, kann es sinning sein ihn fest zu drücken, in dem man den Lesestab zu sich zieht, bevor man ihn heraus nimmt.
Daraufhin kann man in Leinwandbindung weiter weben oder ein weiteres Lacemuster einarbeiten.
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