Reaktion zur SWR Doku „Wie man vom Schaf zur Strickjacke kommt“

In diesem Video setze ich mich mit kritisch mit einer Dokumentation ĂŒber die Aufbereitung von Schafwolle aus der Reihe „SWR Handwerkskunst“ auseinander. Ich bin gespannt auf eure Meinung.

Herzlichen Dank an den SWR fĂŒr die Genehmigung zur Verwendung der Dokumentation!
Link: Wie man vom Schaf zur Strickjacke kommt | SWR Handwerkskunst
Dieses Video gilt dem öffentlichen respektvollen Diskurs zum Thema und stellt meine persönliche Meinung und Ansicht da. Bitte nutzt die Kommentarfunktion mit Bedacht und geht respektvoll miteinander um. Vielen Dank.

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7 Kommentare zu “Reaktion zur SWR Doku „Wie man vom Schaf zur Strickjacke kommt“

  1. Liebe Chanti, benutze doch bitte das richtige Verb. Es heißt Schafe scheren, aber eine Webkette schĂ€ren (scheren darf es sogar auch genannt werden). Aber es heißt nicht Schafe schĂ€ren. (Video Minute 4:21). Danke!

  2. Liebe Chanti,
    vielen Dank fĂŒr das Video und vielen Dank an den SWR, dass dieses Video möglich war. Als ich mir die Dokumentation zum ersten Mal angeschaut habe, hatte ich auch an einigen Stellen den Eindruck, dass es da mehr zu zu sagen gegeben hĂ€tte – und sie werden hier tatsĂ€chlich alle angesprochen 🙂 Wirklich schade, dass die Redaktion dem so vergleichsweise wenig Bedeutung beigemessen hat, denn es öffnet nur ein winzig kleines Fenster in das riesige Thema, wie unsere Textilien eigentlich entstehen und seit Jahrhunderten entstanden sind. Es gibt in dieser Reihe allerdings oft auch mehrere Videos zu der gleichen Handwerksrichtung (die Videos zum Schneiderhandwerk z.B.) – vielleicht greift der SWR das Thema Handspinnen auch noch mal gesondert auf?
    Außerdem aber auch ein Lob an Familie Ruppert – es sind wirklich schöne und wichtige Dinge, die Sie machen, bitte weiter! (Und falls jemand noch Informationen zu diesem Typ Spinnrad hat, wĂ€re ich auch sehr interessiert, denn ich habe vermutlich ein Ă€hnliches, es hat so seine Eigenheiten
)

    • Liebe Steffi,
      das Spinnrad sieht fĂŒr mich wie eines von Wernekinck aus. Als ich damals mein Wernekinck Delft bekommen habe, gab es soweit ich mich erinnern kann auch eines, das so ein Antriebsrad hatte. Ich habe mich eben ein wenig durchs Netz geklickt und finde das Rad des Herrn Ruppert hat große Ähnlichkeit mit dem Wernekinck Modern. Bin Werneckinck werden allerdings keine RĂ€der mehr gebaut, soweit ich recherchiert habe. Vor ein paar Wochen ist ĂŒbrigens noch ein Louet Victoria bei mir eingezogen. Das ist leichter zu transportieren, wenn man auch mal an Spinntreffen o. Ă€. teilnehmen will.

      Herzliche GrĂŒĂŸe Sylvia

  3. Wie immer eine Freude dein Video. Es ist schade, man hĂ€tte so viel mehr daraus machen können. Der NDR hat eine Ă€hnliche Reportage gemacht, welche ich fĂŒr besser halte. Ok, eine etwas andere Thematik, bzw. Berichtschwerpunkt ist es schon: Vom Schaf zum Pulli – Der Weg der Wolle | Die Nordreportage | NDR Doku -> https://www.youtube.com/watch?v=OKie8qJKFwE

  4. Daniela Laatz

    Liebe Chanti,
    natĂŒrlich ist Deine Kritik angemessen. Allerdings hatte ich den Eindruck der gute Mann spinnt eben eigentlich nicht um Ware zu produzieren, er zeigt nur das Prinzip. Wahrscheinlich geben sie den grĂ¶ĂŸeren Teil der Wolle zur Verarbeitung weg und verkaufen Wollprodukte. Und dann gibt es mal eine FĂŒhrung oder einen kleinen Kurs zum ausprobieren fĂŒr Leute die grundsĂ€tzlich wissen wollen wie es gemacht wird (das ist dann auch beim Kochen, Brauen, Messerschmieden oder Drechseln sehr unterkomplex). Frau Ruppert dagegen strickt wahrscheinlich wirklich und nicht nur um zu zeigen wie schwierig das ist.
    Jedenfalls kam es bei mir so an, die Doku war nicht ĂŒber das Kunsthandwerk Spinnen, sondern mehr „guckt mal wie viel man mit der Wolle machen muss bevor man etwas zum Anziehen hat“
    Trotzdem fÀnde auch ich es schön wenn etwas weniger der Eindruck handgemacht ist schlechter entstanden wÀre.
    Besser wird so was hÀufig wenn man eben Spezialisten sieht, den/die SchÀfer*in beim Scheren und den/die Spinner*in beim Spinnen.

  5. pinkvelvet

    Liebe Chanti,
    soweit ich bei der Sendereihe sehen konnte, sind das immer Portraits einzelner Handwerker/-innen oder Kleinbetriebe die etwas ĂŒber ihre Arbeit erzĂ€hlen. Mal fundierter/detaillierter, mal weniger.
    In bisschen in der Richtung „Der letzte seines Standes?“ vom BR.
    Insofern könnte man das hier wohlwollend als Portrait eines Familienbetriebs betrachten, der Schafe hÀlt und einen Hofladen betreibt.
    Ich hatte den Eindruck der gute Mann ist von Natur aus kein großer Redner, macht das bestenfalls als Hobby und weiß es tatsĂ€chlich nicht besser.
    Hinsichtlich Wissensvermittlung ist jeder „Sendung mit der Maus“-Beitrag besser gemacht und das hier verdient die Bezeichnung „Dokumentation“ schlicht nicht. Die Titel sind da leider irrefĂŒhrend, denn die vermitteln tatsĂ€chlich den Eindruck, es ginge vordergrĂŒndig und (einigermaßen detailliert) um den jeweiligen Schaffungsprozess.

    Danke an Kyrshah fĂŒr den Tipp. Die NDR-BeitrĂ€ge sind von ganz anderer QualitĂ€t.

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